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    … weil uns christliche Werte
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Andacht zur Jahreslosung 2021

Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. (Lukas 6, 36)

 

barmherzigsfsfsafasfsdafdsfsdfdsfsdfdsfsdfsdfssfsfs

Im Lukasevangelium, Kapitel 6, Vers 36, gibt Jesus Christus seinen Zuhörern einen wichtigen Hinweis für das Zusammenleben: "Seid barmherzig!"

Doch was bedeutet dieses für uns etwas altertümlich klingende Wort "Barmherzigkeit" heute? Für mich persönlich habe ich das auf eine ganz einfache Formel gebracht:

Barmherzigkeit macht das Herz ganz weit.

Barmherzigkeit ist also eine Herzenssache, so wie es in der Grafik oben zu sehen ist. Barmherzigkeit beschreibt eine verständnisvolle innere Haltung, die dann auch durch äußerliche Taten sichtbar werden darf.
Ähnliche Begriffe wären also Verständnis, Nachsicht, Milde, Güte und Gnade.

Da Jesus hier offensichtlich eine Gruppe anspricht – "seid" ist die Mehrzahl – kann man zunächst schlussfolgern, dass unsere Beziehungen nur gelingen können, wenn wir respektvoll miteinander umgehen. Deshalb hängt dieser Wesenszug der Barmherzigkeit auch ganz eng mit dem großen Begriff "Liebe" zusammen.

An anderer Stelle wird Jesus gefragt, was das höchste Gebot aus Sicht des Glaubens ist (vgl. Matthäus 22, 34-40). Seine Antwort: Gott lieben und seinen Nächsten wie sich selbst lieben.

Wenn Liebe und Barmherzigkeit so eng zusammenhängen, dann führt uns das zu folgender Frage: Wem gegenüber soll ich barmherzig sein?

Natürlich meinen Mitmenschen gegenüber. Egal, ob in der Familie, die in Zeiten von Corona sehr eng "zusammenhocken" muss. Egal, ob gegenüber Politikern, die es auch nie allen recht machen können. Egal, ob in Feundschaften. Egal ob im Beruf. Egal, wo noch.

Aber dann gibt es noch eine Ebene: Barmherzigkeit mir selbst gegenüber. Meinen eigenen Fehlern und Schwächen. Meiner Überforderung und Ratlosigkeit. Meinem Unvermögen. Und hier kommt der zweite Teil der Jahreslosung ins Spiel: "... wie auch euer Vater barmherzig ist."

Aus christlicher Sicht muss ich nicht aus mir selbst heraus, aus eigener Leistung, krampfhaft versuchen, gütig mit mir selbst und anderen zu sein. Ich darf mich beschenken lassen, weil mein Vater im Himmel, also Gott, schon längst mir gegenüber eine grenzenlose Liebe und Milde entgegengebracht hat.

Hier geht es nicht um Religion und Regelerfüllung. Was für eine Provokation war das von Jesus damals, als er erstmalig in der Weltgeschichte Gott "Vater" nannte und damit deutlich machte, dass Gott nicht weit weg ist, sondern nah dran! Zu Weihnachten haben wir gefeiert, dass Gott in Jesus Mensch wurde, hineinbrach in unsere Zeit, den turbulenten Alltag, das Chaos und die Hoffnungslosikeit. Das Licht scheint in der Dunkelheit.

Das gilt auch für Sie. Wenn Sie möchten, kommt Gott in seiner väterlichen Güte auch Ihnen nahe. Er möchte Sie beschenken, mit Barmherzigkeit anderen und sich selbst gegenüber.

Wenn Ängst und Sorgen quälen, können Sie immer auf seine Hilfe zählen.

Auch im Jahr 2021.

Das wünschen wir Ihnen von ganzem Herzen!




© Text und Grafik: Benjamin Luft

 

 


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